Maximilian Schmiedel —
IMMERDAR
Werke 1971 – 2005
Maximilian Schmiedel hinterlässt ein umfangreiches Werk als Maler, Zeichner und Bildhauer. In seinen Arbeiten setzt er sich intensiv mit der menschlichen Gestalt auseinander, oft in allegorischen, mythologischen und christlichen Szenarien. Auch Einzelporträts, Akte und Landschaften spielen eine bedeutende Rolle. Seine bildhauerischen Werke sind geprägt von materialer Vielfalt und höchster handwerklicher Präzision.
Maximilian Schmiedel wird 1971 in Crivitz geboren. Nach dem Abitur lernt er Steinmetz und studiert von 1992 bis 1996 Bildhauerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. Seine Lehrer sind Baldur Schönfelder, Inge Mahn und Lutz Holland.
In Folge einer akuten Psychose mit darauffolgenden schweren Depressionen bricht er sein Studium ab. Er arbeitet als Steinmetz und parallel dazu freiberuflich in seinem Schweriner Atelier. Ab 1992 beteiligt er sich an Ausstellungen in Berlin, Schwerin, Bürgel und Crivitz, darunter drei Personalausstellungen. Studienreisen führen ihn nach Italien, bis nach Sizilien und in die Städte Rom, Florenz, Neapel, Venedig sowie in die Marmorbrüche von Carrara.
Im August 2004 zwingen ihn erneut seine starken Depressionen zu einem mehrmonatigem Klinikaufenthalt. Maximilian Schmiedel verstarb im Jahr 2005.